Der gemeine Metaller
(Metallis Vulgaris)


Vorkommen:
Verbreitet auf der ganzen Welt, gehäuft jedoch im Norden (Skandinavien).

Arten:
Man unterscheidet hauptsächlich zwischen: True Metaller (Metallis metallis), Power Metaller (Metallis Buechsus), Thrash Metaller (Metallis Muellus), Death Metaller (Metallis mortus) und Black Metaller (Metallis Satanas). Es gibt eine Vielfalt an Unterarten, die zum Teil auch noch nicht erforscht sind (wie z.B. der seltene White Metaller [Metallis stussidae]).

Herkunft und Abstammung:
Die Herkunft des gemeinen Metallers ist noch umstritten, die Art entsprang wahrscheinlich aus der Familie der Rocker (Rockidae), von denen heutzutage vor allem noch die Gattung der sog. Altrocker (Rockis Harlidae) anzutreffen ist. Diese Art zeichnet sich durch besondere Größe und Schwerfälligkeit aus, die bei Metallis Vulgaris nur noch zum Teil, und dann öfters bei der Unterart der Metallis Metallis, anzutreffen ist. Von den Black Metallern kann man wohl sagen, dass sie sich vor allem von Norwegen sowie Finnland aus verbreitet haben.

Zur Art:
Der gemeine Metaller ist eine Art von der befürchtet wird, dass sie in ihrer ursprünglichen Form bald aussterben könnte. Oftmals wird er heutzutage von den Poser Metallern (Blechus Nervicus) der zu der Familie der Schein Metaller gehört, aus seinen natürlichen Lebensräumen verdrängt.
Da es noch nie gelungen ist einen Vertreter der gemeinen Metaller in Gefangenschaft zu halten und zu zähmen, ist es auch nicht einfach diese faszinierende Spezies näher zu untersuchen,
geschweige denn ein Zuchtprogramm zu starten, damit die Metaller wieder in ihren ursprünglichen Lebensräumen angesiedelt werden,
da vor allem in den letzten 5 bis 10 Jahren die Population drastisch zurückgegangen ist.

Erscheinung:
Das Männchen ist im allgemeinen etwas größer und kräftiger als das Weibchen. Ansonsten unterscheiden sie sich nur für das Auge eines Spezialisten.
Meist tragen beide ein langes Haarkleid. Bei besonders prächtigen Vertretern des Metallis Satanas ist es bevorzugt schwarz, glatt und seidig glänzend. Das gesamte Erscheinungsbild ist schwarz, bis auf die weißen Gesichter.

Diese Gattung ist so eine Art Pfau unter den Vertretern der Metallis. Nicht nur der Haarpflege wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet,
auch ist der Metallis Satanas sehr interessiert an glänzenden Ketten und Ringen jeglicher Art. Jeder Fund wird sofort am Körper angebracht.
Man vermutet, dass es zum Anlocken von Geschlechtspartnern dient. Oft wird diese Art auch mit einer entfernter verwandten Spezies, des Gothics (Gotikae Kayalis; im Volksmund auch Grufti genannt), verwechselt, da sie sich äußerlich recht ähnlich sehen.

Der Metallis Mortus wirkt nicht so grazil wie der Metallis Satanas sondern plumper, auch ist er häufig nicht ganz schwarz, er kommt auch in schwarz-schneetarn oder schwarz-dschungeltarn gefleckt vor.

Metallis Buechsus wirkt oft ein wenig tollpatschig, da einige Exemplare von zierlichem Wuchs sind, jedoch schwere Panzer aus Blech (wohl als Schutz vor möglichen Feinden) tragen.
Der Metallis Metallis kommt in allen möglich Farben und Formen vor, ohne besondere Kennzeichen die ihn irgendwie charakterisieren könnten.
(Na dann ruf mal Hammerfall wenn die da sind..., Anm d. WM)

Leben und Verhalten:

Metallis Vulgaris meidet wenn möglich die direkte Sonne und bevorzugt kältere Regionen, er ist ein größtenteils nachtaktives Lebewesen.
Durch seine dunkle Färbung ist er in der Dunkelheit gut getarnt. Darauf scheint es die Art jedoch nicht unbedingt abgesehen zu haben,
da sie durch lautes Stampfen der schweren Hufe sowie verschiedenartige Laute ständig auf sich aufmerksam machen.

Zwar läßt der gemeine Metaller sich nicht zähmen, doch er scheut die Menschen nicht,
es geschieht oft dass er ihnen sehr nahe kommt und auch mal etwas frech wird.
Daher mögen ihn viele Menschen nicht. Dabei ist die Rasse eigentlich friedliebend und harmlos, ist er an einen Menschen gewöhnt und umgekehrt,
kann es auch zu dicken Freundschaften zwischen Mensch und Metaller kommen. Trotzdem bleibt Metallis Vulgaris lieber unter sich.
Bis auf den teilweise einzelgängerischen Black Metaller, leben alle Arten des Metallis Vulgaris in Rudeln. Gemeinsam jagen und teilen sie sich ihre Beute, beliebte Jagdgebiete sind zum Beispiel 24-Stunden Kioske,
billige Supermärkte sowie weltweit existierende Fast-Food-Ketten. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Körnern wie Weizen und Gerste,
sowie Hopfen und Malz. Ein weiterer Bestandteil ihres Speiseplans sind Kartoffeln (fritiert) sowie viel Fleisch. Bei Nahrungsmangel und/oder Faulheit begnügt sich der gemeine Metaller mit der Aufnahme von Rauch über die kräftigen Lungen.

Die sogenannten Metalkneipen oder -diskos sind der bevorzugte Aufenthaltsort von Metallis Vulgaris (wobei man mit viel Glück Exemplare, besonders des Metallis Satanas, auch auf Friedhöfen antreffen kann).
Dort versammeln sich meistens gleich mehrere Rudel und gehen ihren Lieblingsbeschäftigungen nach: Der Konsum von alkoholischen Getränken sowie anderen Genußmitteln (z.B. Nikotin, Cannabis usw.).
Der Metallis Vulgaris scheut keinen Lärm, er hält sich mit Vorliebe an lauten Plätzen auf.
Er kann nur dort überleben wo er Metal in voller Lautstärke hören kann, und bei jeweils artspezifischer Musik gedeiht er besonders gut, also der Metallis Metallis bei True Metal, der Metallis Mortus bei Death Metal usw..

Innerhalb dieser Rudel wird sich durch Kreisch- und Grunzlaute verständigt, außerdem ist ein merkwürdiges Verhalten zu beobachten, wenn der Metallis Vulgaris seiner Musik ausgesetzt wird: Das Rudel, oder ein Teil davon, stellt sich im Kreis auf und beginnt den Kopf mit den langen Haupthaaren zu schütteln oder kreisen zu lassen.
Dies ist scheinbar ein Ausdruck für das Wohlbefinden und festigt die sozialen Bindungen innerhalb des Rudels.

Was das Verhältnis zwischen Männchen und Weibchen betrifft sind sich die Forscher noch nicht einig. Es gibt Beobachtungen von Paaren, die über einen langen Zeitraum zu zweit erscheinen,
wieder andere Metaller bevorzugen Partner nur zu geschlechtlichen Zwecken. Grundsätzlich jedoch kann man sagen, dass die Männchen alles schuld sind und die Weibchen oft zur Verzweiflung bringen.

Besondere Verhaltensweisen der Unterarten:

Wie schon erwähnt, gibt es bei den Verhaltensweisen der verschiedenen Unterarten des Metallis Vulgaris oftmals Unterschiede.
Es ist jedoch auffällig, dass jede Art meint, sie sei die einzig wahre. Die wohl geheimnisvollste Form des Metallis Vulgaris ist der schon oft erwähnte Metallis Satanas.
So ist diese Art noch dunkler als die anderen, treibt sich oft auf alten Friedhöfen herum und umgibt sich auch schon mal mit Vertretern der Gotikae Kayalis. Diese blassen Metaller leben eher im Hintergrund und sind oft nicht ganz so kontaktfreudig wie die anderen. Das trifft jedoch nur auf besonders ausgeprägte Exemplare zu. Bis jetzt wurden nur die einzelnen Unterarten des Metallis Vulgaris beschrieben. Es gibt jedoch noch zahlreiche Mischformen unter diesen Arten, wie den Black und Death Metaller (Metallis Mortus Satanas). Auch weit verbreitet sind Bastarde aus Metallis Vulgaris und Vertretern der Familie der Rockidae, sowie Metallis und Gotikae.
Eine sehr seltene Spezie des Metallis Vulgaris ist der Metallis Stussidae, der White Metaller. Seine Verbreitung ist nicht genau bekannt und wohl auch nicht sehr groß, angeblich hat der Metallis Stussidae ein weißes Kleid und würde somit völlig von allen anderen Vertretern des Metallis Vulgaris abweichen.
Er hört seltsame Musik und scheint im allgemeinen etwas verwirrt zu sein. Der Ursprung ist unbekannt, es wird jedoch vermutet dass die weiße Färbung sowie die Verwirrung, wohl vom Gebrauch als Versuchsmetaller aus einem Labor her rühren. Jedoch ist diese Art einfach viel zu unerforscht um viel darüber berichten zu können.

Abschließend kann man sagen: Metallis Vulgaris, in Betracht der Umstände dass es sich um eine bedrohte Spezies handelt, lebt zwar exzessiv und introvertiert, braucht jedoch ein gewisses Maß an Toleranz und Akzeptanz.

Oder auch: Metaller muss man einfach lieb haben!!!!!!!

In diesem Sinne, Metal rulez!


(aus dem WorldWideWeb - aber gut)